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Biomasse

ein Energieträger, der wächst und gedeiht

Fossilien sind nur im Museum schön anzuschauen. In vielen unserer (auch in Ihrem?) Keller sind es die fossilen Brennstoffe, die dem Klima unseres Planeten deutlich zusetzen. Von Ihrem Energieverbrauch im Haushalt gehen durchschnittlich satte 87 % für das Aufwärmen der Raumluft und des Badewassers drauf – der Löwenanteil. Heizung und Warmwasser machen mit über 2/3 den Löwenanteil an Ihrem Energieverbrauch im Haushalt aus (ca. 76 % Heizung, ca. 11 % Warmwasserversorgung).

Jedes Rädchen, das Sie dem entgegendrehen, spart Geld und entlastet die Umwelt. Ein Grund der Bundesregierung für ihr hohes Interesse, die gesteckten Klimaziele durch gezielte Fördermöglichkeiten mit Ihnen zusammen zu erreichen. Sehen Sie es sportlich: Sie sind ein Teil der Mannschaft, mit der Klimastrategie ins Klimaziel zu kommen. Biomasse, also Scheit- holz, Holzpellets und Hackschnitzel haben eine besondere Qualität: nachhaltiger Anbau vor- ausgesetzt, gibt es auch ethisch gesehen nichts Besseres, um sich mit Wärme zu versorgen.

Biomasse ein Energieträger, der wächst und gedeiht
Biomasse ein Energieträger, der wächst und gedeiht

Holz wächst!

Aus dem Nährstoff einiger Erdkrumen, Sonnenlicht und dem Klimagas CO2 baut die Natur einen hervorragenden Brennstoff. Die Naturfabrik von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang: ohne Feierabend, ohne Streik, ohne Krieg, ohne Korruption, ohne Unterdrückung. In jeder Sekunde wächst beispielsweise im Bayerischen Wald ein Kubikmeter Holz – quasi aus dem Nichts. Von allen Energieträgern ist Biomasse, aus Holzabfällen und Sägespänen „recycelt“, die natürlichste.

Biomasse setzt nur so viel CO2 frei, wie zu ihrer Entstehung gebunden wurde. Dadurch ist die Verbrennung von Biomasse CO2-neutral. CO2 fällt natürlich auch bei Produktion und Transport an, allerdings in weit geringerem Umfang als bei Produktion und Transport mit Tankern und Pipelines von fossilen Energieträgern. Es stimmt nicht, dass „einer allein nichts machen kann“. Wer mit Biomasse heizt, hat den ersten Schritt bereits gemacht.


 

Die „Burner“ aus dem Wald

Ein Steckbrief

Die Energieträger aus den heimischen Wäldern sind hervorragende (saubere) Energieträger. Hier wollen wir Ihnen die üblichen drei Verdächtigen näher vorstellen und Ihnen einen Über- blick darüber geben, welche Anforderungen an Brennholz, Holzpellets und Hackschnitzel für ein effizientes Verfeuern in Ihrem Heizkessel gestellt werden.

Alle gemeinsam haben eine wichtige Grundanforderung: Holz muss trocken mit einer gewis- sen Restfeuchte sein. Denn ansonsten macht das Wasser im Holz, was es in Verbindung mit Feuer immer macht: Es löscht oder hemmt das Feuer.

Hierbei erlischt zwar die Flamme nicht, aber wenn die Temperaturen, die für die Verdamp- fung des enthaltenen Wassers benötigt werden, beim Brennen fehlen, verringert sich die En- ergieausbeute. Die Emissionen nehmen zu. Restfeuchtes Holz hat den doppelten Heizwert wie waldfrisch geschlagenes Holz.

Biomasse
Zustand des Holzes Wassergehalt Heizwert
Waldfrisch 50–60 % 2,0 kWh/kg
Über einen Sommer gelagert 25–35 % 3,4 kWh/kg
Über mehrere Jahre gelagert 15–25 % 4,0 kWh/kg
Der Heizwert beschreibt die maximale nutzbare Wärme, die bei der vollständigen Verbrennung einer bestimmten Menge eines Brennstoffes freigegeben wird (kWh/kg).

Nur restfeuchtes Holz bringt den maximalen Heizwert mit der besten Energieausbeute.


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